Zukunftsperspektive

Inhaltlich wird sich das TZI immer wieder erneuern müssen. Viele der Forschungsthemen, an denen vor zehn bis 20 Jahren geforscht wurde, finden sich heute in der täglichen Praxis wieder, beispielsweise in Apps auf dem Smartphone. Genauso wird das, woran die TZI-Wissenschaftler heute forschen, in 20 Jahren in Produkten verankert sein.

Das TZI arbeitet in der Robotik daran, hilfsbedürftigen Menschen im Alltag leichte Aufgaben abzunehmen. Der Roboter PR2 sorgte hier schon oft für Schlagzeilen, weil er alleine Popcorn und Pfannkuchen herstellen kann. Foto: Kai Uwe Bohn, Uni Bremen

Das TZI arbeitet in der Robotik daran, hilfsbedürftigen Menschen im Alltag leichte Aufgaben abzunehmen. Der Roboter PR2 sorgte hier schon oft für Schlagzeilen, weil er alleine Popcorn und Pfannkuchen herstellen kann. Foto: Kai Uwe Bohn, Uni Bremen

Ganz sicher wird sich die Interaktion mit Technik radikal ändern. Maus und Tastatur werden weiter an Bedeutung verlieren, auch das Smartphone mit den Touch Screens wird wahrscheinlich irgendwann in Vergessenheit geraten. Wir werden neue Interaktionsformen finden, beispielsweise mit Gesten und Blicken arbeiten oder sogar mit Hirnströmen kommunizieren können. An der positiven Gestaltung dieser Technik wird das TZI sich intensiv beteiligen.

Darüber hinaus wird das TZI weiter daran arbeiten, eine klare Vision zu entwickeln, wie wir den Menschen mit Technik tatsächlich helfen können – bei der Arbeit und in der Freizeit. Ein weiteres Ziel ist es, Technologien für Menschen mit Einschränkungen besser nutzbar zu machen. Wir werden in neuen Forschungsprojekten und vielen Kooperationen mit Firmen daran arbeiten, diese Vision weiterzuentwickeln, menschengerechte Informatik und Informationstechnik zu entwickeln, die für jedermann in vielen Kontexten gut und einfach nutzbar ist.